THE VEGAN POSSUM FUR LOVER

Ich habe diesen Artikel schon vor ca. 3 Jahren geschrieben.

Und auch schon zeitweise offen hier auf meinen Seiten gehabt.

Dann bin ich kritisiert worden, was das denn in einem Shop für Strickgarn/Wolle zu tun hat.

Daraufhin hab ich den Text schon mehrmals wieder rausgenommen und jedes mal überarbeitet.

Damit es deutlicher wird, was ich meine.

 

Ich weiß nicht, ob ich nicht deutlich und zusammenhängend genug schreibe.

 

Heute ist wieder #fridaysforfuture und zum internationalen Protest aufgerufen und es scheint auch erfolgreich zu sein gerade.

Deshalb eine erneute überarbeitete Auflage des Textes.

 

Den Namen:  FELDWELT habe ich gewählt weil ich mit meiner Familie in Felde bei Bremen auf dem Land lebe.

 

 

Wir teilen unser Leben mit den frei laufenden Katzen Amai und Neko.

 

Leben ist pendeln zwischen Extremen.

 

 Unser aller Leben, mal mehr mal    weniger extrem und direkt.

 

 Auch nach mittlerweile 7Jahren intensiver Beschäftigung mit den Possum/Fuchskusu Garnen kostet es mich manche Momente eine echte Überwindung unumwunden zuzugeben, dass ich "Possumwolle" toll finde. Je nachdem wie ich gelaunt bin und mit wem ich gerade spreche.

 

Denn: Zu den tollen Gebrauchs- Eigenschaften der Possumgarne gesellt sich der Tod als Grundlage. Die Tiere werden nicht geschoren wie das Fell bei Schaf, Ziege, Lama, Alpaka & Co. sondern vom toten Tier gerupft.

                     Wie Gänse und Enten für Bettfedern.

 

Und das gibt mir als ehemaliger Veganerin auch jetzt noch manchmal ein seltsames Gefühl.

Wenn ich sage: "Possumwolle ist so toll!" oute ich mich damit als bewusste

                                   "Tiermord" - Unterstützerin.

Obwohl die Tiere nicht wegen ihres Fells getötet werden => Name und Herkunft

 

Mit 16 bin ich teils aus ökologischen, teils aus ethischen Gründen Vegetarierin geworden und habe mich dann später, von 1990 bis 1995, auf vegan essen gesteigert. Damals kannte kaum jemand das Wort Vegan.

Ich habe nicht vegan gelebt, weil das nicht durchsetzbar war für mich. Und ich hatte immer schon meine Zweifel, die Tierprodukte durch ganz viel Chemie/ Kunststoff und aufwändige Herstellungsprozesse zu ersetzen.

Aber hauptsächlich scheiterte es damals am Thema Wolle. 

Ich liebe meine Lamahaar - Wolldecke.

Sie begleitet mich seit ich 17 bin und gebe sie nicht mehr her.

 

Aber genau die Bedingungen und Auswirkungen der Wollproduktion in Australien hat mich 1990 auf das Thema 'Vegan' stoßen lassen.

 

Die fünf Jahre vegan zu sein mit einem Partner, der das auch voll lebt, war zu der Zeit extrem anstrengend. In Australien etwas weniger als hier in Deutschland.

Und ab 1995 habe ich mich bewusst schrittweise wieder vom veganen essen und auch denken und empfinden "entwöhnt".

Das hat lange gedauert und einiges ist noch nicht weg. Weil es doch auch Sinn macht.

 

Gerade sind die Jugendlichen zur #fridaysforfuture auf der Straße und geben ihren Gedanken und Gefühlen eine Stimme.

Ist die Frage: wie viel Gewicht hat ein gesprochenes Wort?

Wie steht es um die Tragweite von Worten?

 

Irgendwo ist mir mal die Aussage begegnet:

 

          WORTE SIND LUFT

                 LUFT WIRD ZU WIND

           UND MACHT DIE SCHIFFE SEGELN

 

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