Schal aus AIR Chunky

 

 

 

 

 

Weil meine Tochter auch so einen kuscheligen Schal haben möchte, wie ich schon seit einem Jahr mein Tuch das unter den Knäueln zu sehen ist, habe ich jetzt wieder die AIR Chunky auf meinen Nadeln. Auch in Silver L06.

 

Wie man auf dem oberen Bild schon sehen kann, habe ich das Garn doppelt genommen.

Es hat einige Muster Tests gebraucht, bis wir uns für dieses entschieden haben.

Ist ja nicht so einfach ein Strickmuster zu finden, das dem Garn und der Funktion des gestrickten Stücks gerecht wird und dabei auch noch dem Geschmack der Trägerin und der Strickerin entsprechen soll.

Mir war es besonders wichtig, dass die Leichtigkeit des Garns nicht verloren geht. Ein Schal soll aber ja auch Wind und Kälte abhalten, deshalb mag ich zu löchrige Schals und Tücher nicht. Das hat mich die Erfahrung mit meinem Häkeltuch auch aus der Air gelehrt.

 

Dann sollte ein Schal von beiden Seiten ganz gut aussehen, nicht leiern und ganz besonders nicht zu langweilig beim Stricken sein. Deshalb mag ich kein Kraus Rechts.

Aber da meiner Tochter der Chunky Look gut gefiel als wir durch Musterbücher blätterten, fiel unsere Wahl dann auf ein Hebemaschen Muster mit Kraus Rechts Look. Ich hab es beim Nachstricken zuerst falsch gestrickt und das ist aber dann trotzdem die Variante geworden die ich jetzt arbeite.

Ich hatte zuerst mit nur einem Faden getestet, dann mit Nadelstärken variiert und daraufhin den zweiten Faden dazu genommen....

Jetzt wird der Schal schön dick ohne zu viele Löcher und dehnen tut er sich auch nicht zu sehr. Alles zu unserer Zufriedenheit

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"Grenzenlos" - Häkeltuch aus Zealana Air Chunky Weight

Jetzt, wo es draußen immer grauer wird, passt es den "Entwicklungsbericht" zum grauen Häkeltuch nachzuliefern.

Ich trage es nun schon seit dem Sommer und auch für diese Garnqualität gilt, es wird immer flauschiger!

Meine Häkelschritte in Wort und Bild zu fasen fand ich noch schwieriger als bei den Stricksachen...

es ist eher eine Beschreibung über die Entwicklung eines Prototypen, in diesem Fall eine Kopie eines Tuches das ich vor ca. 25 Jahren mal in einem Second Hand Laden erstanden habe, geworden.

 

Den Namen "Grenzenlos" habe ich gewählt, weil das Original aus "dem Osten" kommt und ich es dann mit nach Australien genommen habe.

 

Jedenfalls hat die Händlerin mir damals erzählt, dass sie viel "von drüben" und auch aus Polen und Russland holen. Zu der Zeit habe ich einige gehandarbeitete Schätze erstanden, wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte.

 

Ich fand das Tuch immer toll, habe es aber wenig getragen weil mir die Fransen zu auffällig waren und das Material zu kratzig nachdem ich es zu heiß gewaschen hatte. Acryl und Polyester darf man ja wirklich nur kalt waschen. Im Endeffekt ist es empfindlicher als kostbare Wolle. Die filzt vielleicht und schrumpft, wird aber nie so hart und knirschig.

Eigentlich sollte das Tuch gleich groß wie das Original werden.

Aber wie so oft bei mir, meine Maschenprobe ist kein echter Maßstab gewesen, weil ich mal wieder viel lockerer gehäkelt hatte als später beim Tuch. Ich habe mit Nadel Nr. 6 gehäkelt.

Die Endmaße des Tuchs sind:

167 cm breit und 65cm Tief in der Spitze. Die Seitenkanten sind 110cm lang.

Ich habe 160g Garn verarbeitet. Das sind 3 Knäuel ( und ein bisschen) weil das dickere Air Garn in 50g/146m Knäuel angeboten wird.

Da ich ja genügend Garn zur eigenen Verfügung habe, habe ich mir den Luxus erlaubt für die letzten beiden Luftmaschenreihen der Umrandung noch ein neues Knäuel anzubrechen. Deshalb 160 Gramm. Wenn ich sparsamer hätte sein müssen, wäre die obere Abschlusskante dann nur eine feste Maschenreihen geblieben, oder das Luftmaschengitter etwas kürzer.

 

 

Mein Tuch ist einfach in geraden Reihen als Dreieck  von der langen Kante zur Spitze gearbeitet.

 

 

 

 

 

Auf die Luftmaschenanschlagkette kommt eine Reihe  "Muscheln" = Hinreihe; die Reihe darüber = Rückreihe sind hauptsächlich wieder  Luftmaschen mit Stäbchen dazwischen, die als neue "Halterung" für die nächsten "Muscheln" dienen.

Um einen lockeren Effekt zu bekommen habe ich die Stäbchen langgezogen gearbeitet aber keine Doppelstäbchen gemacht.

Das "MUSCHELMUSTER" = Hinreihe:

eine "Muschel" besteht aus einer LM gefolgt von 6 Stäbchen mit je eine LM dazwischen und danach, die alle in eine LM der Vorreihe gearbeitet werden. Dann wird eine feste Masche zur Befestigung in die nächste 5. M (bzw. auf den "Muschelkopf" in den weiteren Reihen) gearbeitet.

 

 

DER ANFANG:

Die 191. Luft- Masche gilt als Feste Masche vor dem ersten Stäbchen, die 192. als Luftmasche vor dem Stäbchen, das in die 5. zurückliegend LM gearbeitet wird. Dort weitere 5 FM mit je einer LM dazwischen und dahinter arbeiten.

In der ersten Reihe sind immer 4 LM leer zwischen der "Festmach-Festemasche" und der Einstichstelle für die 6 Stäbchen.

Ich hatte mir 19 "Muscheln" in der Breite ausgerechnet und dafür 190M plus 2 angeschlagen.

In der folgenden Zeichnung habe ich die Luftmaschen der Anschlagreihe und den ersten Mustersatz der ersten Reihe und den letzten der 2. = Rückreihe,  gezeichnet.

Am Ende jeder "Muschelreihe" wendet man nach der FM die zum Halten dient die Arbeit und häkelt 4 Kettmaschen bis auf/in die mittlere LM zwischen den 6 Stäbchen zurück. Von dort beginnt die Rückreihe:

3 LM,  1 Stäbchen in die FM zwischen den "Muscheln", 1 lockere LM,  1 Stäbchen in die gleiche FM wie das vorherige Stäbchen, 3 LM (oder4, je nach Häkelfestigkeit), 1 FM in die LM in der Mitte der 6 Stäbchen = auf den "Muschelkopf"; weiter mit 3 (oder 4) LM.....

Am Ende der Reihe wird nach den letzten 3 (oder 4) LM eine feste Masche in den "Muschelkopf der Vorreihe gearbeitet und die Arbeit gewendet. Danach mit einer LM vor dem nächsten Stäbchen weiter arbeiten.

 

Dies ist die rechte Schrägkante des Tuches in Häkelrichtung = Breitseite ist unten, die Spitze ist später oben.

Wie ich die Umrandung gemacht habe schreibe ich nächste Woche weiter.

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