Rimu Kakariki Blue, fingering weight Mützen im Vergleich

Um das Verhalten des Garns besser einschätzen zu können hatte ich mit meiner Schwester einen Vergleichs Strick gemacht. Gleiche Nadelstärke, gleiche Maschenanzahl. Das hat gezeigt, wie unterschiedlich jeder strickt. Ist ja auch nicht so neu die Erkenntnis. In dem Bericht dazu Rippenmütze...  sieht man zwar nicht beide Mützen aber es gibt wunderbare Fotos meiner Mütze in unterschiedlichen Lichtverhältnissen.

 Aber wie sehr auch nur kleine Veränderungen das Ergebnis beeinflussen habe ich dann noch einmal selbst ausprobiert.

Die rechte Mütze ist die "Teststrick" Mütze die ich mit meiner Schwester parallel gestrickt habe. Die ist meiner Tochter etwas zu groß, deshalb wollte ich eine neue passende für sie machen. Das Ergebnis ist links im Bild.

Die rechte Mütze habe ich mit 140 Maschen auf zwei Nadeln 3mm mit doppelten Faden angeschlagen.

 

Bei der linken Mütze habe ich 128 Maschen mit zwei Cubic Nadeln in Stärke 2,5mm im Kreuzanschlag auch mit doppeltem Faden angeschlagen.

 

 

 

Ich habe die 2. = linke Mütze anders gearbeitet weil:

1.  die Mütze mit 140 Maschen bei meiner Tochter zu locker war und ich 4,5cm weniger brauchte. (12 Maschen sind bei der breiteren Mütze im mittleren Bereich gemessen 4,5cm)

 2.  sich der Anfang/Anschlag sich auseinander dehnt.

Weil ich zu Beginn eines neuen Strickstücks meist locker stricke, habe ich gedacht, ich trickse das jetzt aus und nehme eine halbe Nadelstärke weniger!

Ich habe erst nach ca. 7 cm auf Nadel 3mm gewechselt. Ich finde man sieht es nicht, sondern die Mütze sieht gleichmäßiger gestrickt aus als die Erste.

Dafür sieht man bei der rechten Mütze, dass ich später etwas fester gearbeitet habe. Da könnte man eher vermuten, es wäre eine Nadelstärke kleiner genommen.

 

Der Nadelwechsel hat das erhoffte Ergebnis gebracht, aber insgesamt ist die Mütze viel

schmaler = fester als erwartet.

Scheinbar hatte ich mich mit dem Garn und dem Nadelspiel so gut eingestrickt, dass ich immer fester geworden bin. Ich weiß das schon lange, dass ich, je länger ich an einem Stück arbeite immer fester stricke. Bei Pullovern habe ich manchmal recht merkliche Unterschiede zwischen Vorder- und Rückenteil.

Auf den Bildern sieht man auch sehr schön den Unterschied im Garn vor und nach der Wäsche. Die neue Mütze ist noch nicht gewaschen. Deshalb ist sie auch noch etwas mehr zusammen gezogen. Erfahrungsgemäß legt sich das Rimu Garn etwas flach nach der Wäsche. Muster sind dann nicht mehr so plastisch und elastisch.

Kommentare: 0